In Teil 1 dieser Blogserie haben wir viele der neuen Batteriematerialien vorgestellt, die die Lithiumbatterieindustrie verändern, darunter einige vielversprechende Alternativen für Kobaltkathoden. Hier in Teil 2 werden wir einige der neuesten Batteriematerialien im Detail erläutern, von denen Sie erwarten können, dass sie die Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit von Lithium-Ionen-Batterien in den nächsten Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten beeinflussen werden.
Graphen-Batterien
Graphen ist eine einzelne Schicht aus reinen Kohlenstoffatomen, die in einem hexagonalen Gitter angeordnet sind. Aufgrund seiner außergewöhnlichen elektrischen und thermischen Leitfähigkeit ist es eine der interessantesten Entdeckungen in der Lithiumbatterieindustrie. Graphen ist hochleitfähig und leicht, sodass Batterien schneller aufgeladen werden können und eine höhere Energiedichte liefern. Außerdem leiten sie Wärme effektiver ab, was die Lebensdauer und Sicherheit verbessert. Graphenbatterien könnten für die meisten Anwendungen nützlich sein und können hoffentlich irgendwann zu ultraschnellen aufladen und langlebige Batterien, die Elektrofahrzeuge, Unterhaltungselektronik und die Netzspeicherung, wie wir sie kennen, verändern könnten.
Lithium-Schwefel
Lithium-Schwefel-Batterien (Li-S) sind eine der vielversprechendsten Alternativen zu Lithium-Ionen-Batterien. Schwefel ist ein sehr häufiges Nebenprodukt verschiedener Industrien und sehr leicht verfügbar, was ihn zu einer nachhaltigen Wahl für die Zukunft der Lithium-Batterien macht. Li-S-Batterien können tatsächlich bis zu 5-mal mehr Energie speichern als Li-Ionen-Batterien und sind daher ideal für Anwendungen, bei denen die Energiedichte entscheidend ist. Allerdings gibt es bei Li-S-Batterien Probleme in Bezug auf Lebensdauer und Stabilität. Forscher entwickeln derzeit Möglichkeiten, diese Probleme zu lösen, insbesondere für den Einsatz in Bereichen wie Energiespeicherung und Luftfahrt.
Glasbildender Flüssigelektrolyt
Glasbildende Elektrolyte sind eine neue Entdeckung, die dazu beitragen kann, thermisches Durchgehen und Brände in Lithiumbatterien zu reduzieren. Durch das Mischen von zyklischem Sulfon und Lithiumsalz können Wissenschaftler eine neue Art von Elektrolyt mit hoher Ionenleitfähigkeit und Stabilität erforschen, der möglicherweise schnellere Ladezyklen als typische Lithiumbatterien bewältigen kann und ihnen die Fähigkeit verleiht, bei extremen Temperaturen besser zu funktionieren.
Polymer-Zink-Ionen-Batterien
Zink ist häufiger vorhanden und umweltfreundlicher als Lithium, weshalb Forscher diese Alternative untersuchen. Zink ist weniger reaktiv als Lithium und daher sicherer, da es das Risiko von Überhitzung und Bränden verringert. Polymer-Zink-Ionen-Batterien sind besonders für Netzenergiespeicherlösungen und andere Batterieunternehmen im großen Maßstab potenziell nützlich, da sie billiger, umweltfreundlicher und sicherer als Lithium-Ionen-Batterien sind.
Dicht funktionalisiertes Polymerbindemittel
Elektroden entwickeln sich weiter, indem Wissenschaftler dicht funktionalisierte Polymerbindemittel verwenden, um Effizienz, Stabilität und Langlebigkeit zu verbessern. Diese stärkere Bindung führt zu einer verbesserten Zyklenlebensdauer und Stabilität. Sie sind außerdem so konzipiert, dass sie Volumenänderungen während der Ladezyklen ausgleichen, was den Verschleiß der Batterie im Laufe der Zeit reduziert. Diese verbesserte Langlebigkeit ist besonders wertvoll für Anwendungen, die eine lang anhaltende Leistung erfordern, wie Energiespeicherung und Elektrofahrzeuge.
Diese Innovationen in der Batteriechemie verändern unter anderem die Lithiumbatterieindustrie, wie wir sie kennen. Lithiumbatterien werden in 10 Jahren möglicherweise deutlich anders aussehen und hoffentlich weltweit zugänglicher und erschwinglicher werden. Schauen Sie sich die ersten Teil dieser Liste, falls Sie es verpasst haben, und bleiben Sie dran für Teil 3, der bald erscheint.

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